Paul Pogbas Zeit bei der AS Monaco endete nach nur 115 Spielminuten überraschend schnell. Der französische Mittelfeldspieler, der eine 18-monatige Dopingsperre verbüßt hatte, konnte sich bei dem Ligue-1-Klub nicht durchsetzen und wird die Vereinigung nun verlassen. Damit endet der Versuch des 31-Jährigen, seine Karriere an der Côte d'Azur wieder in Gang zu bringen, bereits nach kürzester Zeit.
Das kurze Abenteuer an der Riviera
SponsorTgBridgeAutomazione TelegramBridge e automazioni per i tuoi canali e gruppi Telegram.Scopri →Pogbas Engagement bei Monaco war als Chance gedacht, nach einer der dunkelsten Phasen seiner Karriere wieder zum Profifußball zurückzufinden. Die lange Sperre wegen eines positiven Dopingtests hatte den ehemaligen Manchester-United-Spieler aus dem internationalen Rampenlicht verdrängt. Der Klub von der französischen Mittelmeerküste bot ihm die Möglichkeit, sich beweisen zu können und sein Comeback zu schaffen. Doch diese Hoffnung zerschlug sich schnell. Mit nur 115 Minuten Spielzeit in wenigen Einsätzen konnte Pogba offenbar nicht das leisten, was Trainer und Klub von ihm erwartet hatten.
Rückkehr aus der Verbannung
Die 18-monatige Dopingsperre stellte einen massiven Einschnitt in Pogbas Laufbahn dar. Ein solch langer Ausfall aus dem Profifußball ist für jeden Spieler eine enorme Herausforderung, insbesondere für einen erfahrenen Akteur wie den französischen Nationalspieler. Monaco schien der logische Ort für einen Neustart zu sein – ein etablierter Ligue-1-Klub mit internationaler Reputation, aber nicht im absoluten europäischen Topflight angesiedelt. Damit hätte Pogba Zeit bekommen sollen, um sich wieder in das Spielgeschehen zu integrieren und sein Fitnessniveau schrittweise zu steigern. Doch die Realität vor Ort entsprach offensichtlich nicht diesen Erwartungen.
SponsorContarContabilità in cloudFatture, scadenze e conti della tua attività, senza pensieri.Scopri →Mangelnde Durchschlagskraft und Chemie
Die minimale Einsatzzeit deutet darauf hin, dass Pogba sich schnell in einer Außenseiterrolle wiederfand. Sei es aufgrund von Fitnessproblemen, mangelnder Abstimmung mit seinen Mitspielern oder schlicht einer zu großen Lücke nach 18 Monaten ohne Wettkampfbelastung – der Mittelfeldspieler konnte in der kurzen Zeit nicht das investieren, was nötig gewesen wäre, um sich einen Stammplatz zu sichern. Im modernen Fußball, wo Kontinuität und Rhythmus essenziell sind, war diese Hürde für den französischen Star offenbar zu groß. Die technischen Fähigkeiten mögen vorhanden sein, doch der praktische Einsatz erfordert Zeit, Geduld und vor allem Spielpraxis – ein Luxus, den Monaco ihm nicht gewährte oder gewähren konnte.
Was kommt als nächstes?
Mit dem Aus bei der AS Monaco steht Pogba erneut an einer Wegscheide seiner Karriere. Der 31-Jährige muss sich in den nächsten Wochen überlegen, wie es weitergehen soll. Andere Vereine im europäischen Fußball könnten Interesse zeigen, doch die Tatsache, dass selbst Monaco bereit war, die Zusammenarbeit zu beenden, wirft Fragen auf. Wird Pogba eine neue Chance in einer anderen Liga bekommen? Oder markiert diese Episode das vorläufige Ende seiner Rückkehrversuche auf europäischer Bühne?
Die ganze Situation unterstreicht die Schwierigkeiten, die mit einer so langen Dopingsperre einhergehen. Nicht nur sportlich ist der Wiedereinstieg extrem komplex, sondern auch mental und psychologisch. Für Pogba beginnt nun ein neues Kapitel in einer Geschichte, die bereits viele unerwartete Wendungen genommen hat.