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Gianni Infantino: Niersbach sieht Concacaf-Chef Victor Montagliani als Alternative

18/08/2026
Gianni Infantino: Niersbach sieht Concacaf-Chef Victor Montagliani als Alternative

Nachfolgefrage bei der Fifa: Niersbach bringt Montagliani ins Gespräch

Die Diskussion über eine mögliche Nachfolge von Gianni Infantino an der Spitze des Fußball-Weltverbands Fifa gewinnt an Fahrt. Bislang fehlte es allerdings an einem ernstzunehmenden Gegenkandidaten, der dem amtierenden Präsidenten Paroli bieten könnte. Jetzt äußert sich der frühere Deutsche-Fußball-Bund-Funktionär Wolfgang Niersbach zu diesem Thema und schlägt eine konkrete Alternative vor. Nach seiner Einschätzung könnte Victor Montagliani, der derzeitige Präsident des nordamerikanischen Fußball-Verbands Concacaf, als geeigneter Nachfolger fungieren und damit eine echte Option für die Neubesetzung der höchsten Position im internationalen Fußball darstellen.

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Infantino und die Debatte um seine Amtszeit

Die Frage nach Infantinos Zukunft als Fifa-Präsident wird in der Fußball-Welt immer lauter. Der Schweizer führt den Weltverband seit 2016 und hat während seiner Amtszeit verschiedene Reformen eingeleitet, darunter auch die umstrittene Ausweitung des Weltpokal-Turniers. Gleichzeitig sieht sich der Funktionär immer wieder mit Kritik konfrontiert – sowohl von Verbänden als auch von Beobachtern der internationalen Fußballszene. Die kommenden Wahlen werden zeigen, ob Infantino genug Unterstützung in den Mitgliedsverbänden hat, um seine Position zu behaupten, oder ob tatsächlich ein ernster Gegner auftritt.

Bislang gelang es jedoch niemandem, sich ernsthaft als Alternative zu positionieren. Viele potenzielle Kandidaten hielten sich bedeckt oder trauten sich nicht, offen gegen den etablierten Amtsinhaber anzutreten. Diese Situation begünstigt naturgemäß Infantino, der damit ohne nennenswerte Konkurrenz agieren kann.

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Montagliani als möglicher Kandidat

Victor Montagliani steht als Concacaf-Chef an der Spitze eines der sechs kontinentalen Fußball-Verbände. Der Kanadier verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Administration des internationalen Fußballs und hat sich in seiner Position bewährt. Nach Niersbach hätte Montagliani das Profil und die Kompetenz, um als ernsthafter Kandidat bei einer Fifa-Wahl in Betracht zu kommen. Der Concacaf-Präsident könnte eine Gegenpol zu Infantino darstellen und dadurch eine echte Wahlalternative schaffen.

Montagliani verfügt über die notwendige Erfahrung und das internationale Netzwerk, um bei den Mitgliedsverbänden Gehör zu finden. Besonders die Verbände der Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik könnten ihn unterstützen. Darüber hinaus könnte er auch bei anderen kontinentalen Verbänden auf Rückhalt hoffen, falls er sich entschlösse, für die Fifa-Präsidentschaft zu kandidieren.

Niersbach und sein Einfluss auf die Debatte

Wolfgang Niersbach kennt die Strukturen des internationalen Fußballs aus eigener Erfahrung. Der frühere Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes bringt damit eine gewichtige Stimme in die Diskussion ein. Sein Vorschlag wird daher von verschiedenen Beobachtern ernst genommen und könnte dazu beitragen, dass Montagliani verstärkt als potenzieller Kandidat wahrgenommen wird.

Niersbach vertritt offenbar die Ansicht, dass ein Wechsel an der Spitze der Fifa notwendig sein könnte und dass Montagliani hierfür die richtige Person darstellt. Mit seiner Empfehlung leistet der frühere DFB-Funktionär indirekt Unterstützungsarbeit für eine mögliche Kandidatur des Concacaf-Chefs.

Ausblick auf die kommenden Wahlen

Die kommenden Fifa-Wahlen werden eine entscheidende Phase für die Zukunft des Weltverbands darstellen. Sollte Montagliani tatsächlich kandidieren, würde dies eine echte Konkurrenzsituation schaffen, die der Fifa-Präsidentschaft neue Dynamik verleihen könnte. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der Concacaf-Chef diesen Schritt wirklich gehen wird und ob er ausreichend Unterstützung bei den Mitgliedsverbänden finden kann.

Die Fußball-Welt wird die weitere Entwicklung dieser Diskussion genau beobachten. Eine offene Auseinandersetzung zwischen konkurrierenden Kandidaten könnte zu einer transparenteren und demokratischeren Führungsstruktur bei der Fifa beitragen.

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